Landesmedienanstalten aktualisieren Kennzeichnungsleitfaden für Social Media Beiträge

Die Landesmedienanstalten haben Ende Januar ihre Übersicht zur Kennzeichnung von werblichen Beiträgen in Social Media Posts aktualisiert und liefern damit erneut eine praxisrelevante Hilfestellung für Blogger, Content Creator und Influencer.

Unsicherheit hinsichtlich Kennzeichnungspflicht

Seit einiger Zeit herrscht bei Bloggern und Influencern Unsicherheit hinsichtlich der richtigen Kennzeichnung von werblichen Beiträgen in sozialen Medien. Insbesondere aufgrund von divergierenden Gerichtsentscheidungen in jüngster Zeit hinsichtlich der Verwendung sogenannter Tags auf Instagram ohne Kennzeichnung dieser Posts als “Werbung” (Bloggerlaw berichtete), machte sich schnell eine “Über-Kennzeichnung” breit. Influencer begannen mithin, einfach jeden Beitrag als “Werbung” zu kennzeichnen. Unsinniges Ergebnis dieses “Kennzeichnungswahns” ist, dass für den Nutzer  oftmals gar nicht mehr ersichtlich ist, ob es sich bei einem, als Werbung gekennzeichneten Beitrag, tatsächlich um Werbung handelt oder nicht.

Aktualisierung der Kennzeichnungsmatrix

Hilfestellung und zugleich wichtige Anlaufstelle für Influencer hinsichtlich der Kennzeichnungspflicht sind die Landesmedienanstalten, deren Aufgabe es unter anderem ist, die Aufsicht über zugelassene Fernseh- und Hörfunkprogramme sowie audiovisuelle Online- und soziale Medien auszuüben. Zuständig ist dabei jeweils diejenige Medienanstalt, in deren Bundesland der Betreiber des Internetangebots seinen Sitz hat.

Bereits seit einigen Jahren veröffentlichen die Medienanstalten einen Leitfaden zur richtigen Kennzeichnung von werblichen Beiträgen auf sozialen Kanälen und geben dabei einen guten Überblick, bei welchem Format und welchen Inhalten wo und wie gekennzeichnet werden muss.

Erst vor gut einem Jahr wurde die Kennzeichnungsmatrix umfangreich aktualisiert. Ende Januar wurden nun einige weitere Kleinigkeiten in der übersichtlichen Infografik angepasst.

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